Zeit für Zirkus 2023

Das bundesweite Festival für Zeitgenössischen Zirkus, welches vom 17. bis 19. November in ganz Deutschland stattfindet, ist das deutsche Pendant zur französischen La Nuit du Cirque und zielt darauf ab, dem Zeitgenössischen Zirkus zu mehr Sichtbarkeit in der Kulturszene und darüber hinaus zu verhelfen.🤹‍♀️ 🎉

Es ist @zeitfuerzirkus! ✨

#zeitfürzirkus #zirkusfestival #zfz2023 #zeitfürzirkus2023 #zeitgenössisch #zirkus

Ticketreservierung unter Info@villakuriosum.net

Am 16.11 und 17.11.2023  19:00

OUT OF TIME – die neue Show der Charivari’s Curiosities
eine genreübergreifende Circus-Performance mit Dadapoesie, Schattentheater, experimentellem Klang, Artistik und Tanz
(7bis 15€)
Charivari’s Curiosities ist ein kollektives Langzeit-Kunstprojekt. Mehrdeutig und anders als
erwartet wird Circus mit Dada, experimenteller Sound mit Schattentheater, Performance mit
Verrat, Tratsch und Liebesgeschichten verwoben.

Altbekannte Figuren erschaffen über die Jahre Vertrautheit mit dem Charivari, als wäre das
Publikum Teil der Familie. Neue Figuren mischen alles wieder auf – nichts darf zu gemütlich
sein!
Doch Zeiten und Dinge ändern sich: Gentrifizierung, Rechtsruck, Inflation, Energiekrise und
Klimawandel zwingen unsere Charivari Familie sich zu bewegen. Uns geht die Zeit aus,
wir suchen nach neuen Möglichkeiten und prekären Orten, um zu spielen, unsere kuriose
Objekt-Sammlung zu zeigen und unsere Kunst zu teilen.

Kann Kunst uns helfen, länger zu bestehen? Kann Kunst ein Weg aus der Ungewissheit sein?

www.circuscharivari.de

Barbie blutet, Schnapspralinen und Trash TV heben die Stimmung, der Vibrator hilft gegen die Krämpfe.
In dem Clownesken Objekttheaterstück Villa Vulva spielen eine Performer*in und eine Barbie gemeinsam mit dem Zyklus. Oder spielt der Zyklus mit ihnen?

Das Stück geht 30 Minuten und ist für alle ab 12 Jahren.

19.11 und 20.11.23 um 19.00
bandentheater zeigt
Verglühende Landschaften –
Feeling A: eine Herstory der Wende
Artistisches Erzähltheater


Erfurt ’89, nach den Sommerferien. Anja betritt das Klassenzimmer. Steffen, der Nazi ist noch da
. Moritz ist weg. Janet noch da. Nicole weg. Die Direktorin ist noch da. Anders als ihr Mann.
Der hat auch rüber gemacht. In den Jahren 1989/90 setzt sich das Phänomen des Da-Seins und
Weg-Seins fort. Nach und nach verschwinden Dinge des alltäglichen Lebens, die bis dahin selbstverständlich
dazugehörten. Dafür kommen neue hinzu und überschreiben die bisher gültige Wirklichkeit.
Es bleibt kaum Zeit für Abschied. Deutschland wieder-?vereint. Kann das weniger als mehr bedeuten?
An was erinnern wir uns im Kontext von Wende- und Vereinigungsnarrativen? Gibt es darin eine Legitimation
für Verlustempfinden? Ausgehend von Interviews der Theatermacherin Anika Lachnitt mit der Artistin
Anja Gessenhardt und in Zusammenarbeit mit der Videokünstlerin Friederike Bérat und dem Dramaturgen
Dag Lohde entsteht mit Feeling A: eine Herstory der Wende eine poetische Erinnerungsperformance
abseits der normierten Geschichtsschreibung. Mit Mitteln des dokumentarischen Theaters und des
zeitgenössischen Circus verwebt das Stück biographische Narration von Umbruch, Erwachsen werden und
Verlusterfahrung und schlägt den Bogen von 1989 bis ins Heute.

Idee | Stückentwicklung | Inszenierung: Anika Lachnitt
Performance | Stückentwicklung: Anja Gessenhardt
Video | Bühne: Friederike Bérat
Produktionsleitung | dramaturgische Beratung: Dag Lohde
Ton: Caroline Moos
Licht: Tine Bruckmann
Fotos: nics_stage

www.bandentheater.de
insta: bandentheater

Scroll to Top